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Consorsbank Update Kryptowährungen wie Bitcoin boomen.

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Bitcoin-Boom: Was Anleger jetzt wissen müssen

Kryptowährungen wie Bitcoin sind hoch im Kurs. Eine Anlage birgt große Chancen und hohe Risiken. Wo kommt der Hype her, wie lange geht das noch gut? Und wie können Anleger profitieren? 

Veröffentlichung: Consorsbank 10.03.2021
Lesezeit: 10 Minuten

3 Facts

  • Die ersten 50 Bitcoins entstanden am 3. Januar 2009. 
  • Der letzte Bitcoin wird im Jahr 2140 geschürft werden.
  • ETNs sind eine gute Möglichkeit um in Bitcoins zu investieren
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Die Anfänge des Bitcoins erregten wohl nur unter einigen Computerspezialisten Aufmerksamkeit. Das Konzept dieser Kryptowährung wurde 2008 unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto vorgelegt. Die Idee hinter dem Konzept: Eine Währung, die von Regierungen und Notenbanken unabhängig ist, ist dem Missbrauch durch diese Akteure entzogen. Und sie benötigt keine Intermediäre wie Banken, um die Transaktionen zu validieren. Die ersten 50 Bitcoin entstanden am 3. Januar 2009. Nach kontinuierlichem Anstieg ging es 2017 dann steil bergauf, gefolgt von einem wieder kräftig sinkenden Kurs, bevor er 2020 geradezu explosiv abhob. Vor diesem Hintergrund ist es nur verständlich, dass die Kryptowährung zunehmend in das Blickfeld von Anlegern gerät. Hier deshalb fünf Fragen und Antworten, die Ihnen wichtige Informationen geben.

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Bitcoin: Was ist das überhaupt genau?

Der Bitcoin ist keine Währung im herkömmlichen Sinn. Er ist zugleich Zahlungsmittel als auch Zahlungssystem. Im Gegensatz zu Euro- oder Dollarscheinen und -münzen kann man sie nicht anfassen. Die Währung kann dem Besitzer nicht in bar ausgezahlt werden, sie existiert nur digital: in einem Computerprogramm, das über ein Netz verlinkter, aber unabhängiger Computer läuft. Voraussetzung hierfür ist die sogenannte Blockchain-Technologie. Bei der Blockchain handelt es sich um ein dezentrales, nicht manipulierbares Datenregister, das Käufe und Verkäufe dezentral erfasst. Die Transaktionen können von jedem Teilnehmer im Netz geprüft werden.

Wie entstehen Bitcoins?

Neue Bitcoins entstehen, indem viele Nutzer Rechnerkapazität zur Verfügung stellen, um Transaktionen zu verarbeiten und komplexe mathematische Aufgaben zu lösen. Wer diese Aufgaben zuerst löst, wird mit neu geschaffenen Bitcoins belohnt. Im Zeitablauf wird es immer aufwändiger und energieintensiver, neue Bitcoins zu "schürfen". Da professionelle Schürfer spezielle Hochleistungscomputer einsetzen, haben private Trader mit ihren PCs inzwischen kaum noch Chancen, neue Bitcoins zu ergattern.

Wie viele Bitcoins gibt es?

Bis heute wurden gut 18,6 Millionen Bitcoins geschaffen. Etwa alle vier Jahre wird die Zahl der schürfbaren Menge halbiert, sodass immer weniger neue Bitcoins zur bestehenden Menge hinzukommen. Die insgesamt herstellbare Menge ist technisch auf 21 Millionen begrenzt. Der letzte Bitcoin wird im Jahr 2140 geschürft werden.

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Welche Chancen und Risiken sind mit dem Bitcoin verbunden?

Der Wert einer klassischen Währung wie Euro oder Dollar spiegelt zumindest grob die Stärke einer dahinterstehenden Volkswirtschaft wider. Diese „Deckung“ durch die Realwirtschaft gibt es beim Bitcoin nicht. Er wirft keine Zinsen ab und hat auch keinen Nutzwert, wie beispielsweise Gold, das in der Industrie eingesetzt wird und sich zu Schmuck verarbeiten lässt. Der Preis wird allein durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Beides hängt davon ab, welche Erwartungen die Investoren an die Entwicklung der Kryptowährung haben. Als Anlageklasse sind Kryptowährungen noch sehr jung. Die hohe Volatilität – Schwankungen von zehn Prozent am Tag waren bisher keine Seltenheit –, deuten darauf hin, dass sich der Bitcoin noch in einer Phase der Preisfindung bewegt.

Andererseits bietet der Bitcoin Anlegern, deren Nerven stark genug sind, die enormen Kursschwankungen auszuhalten, auch Chancen. Was ihn in den Augen vieler Investoren attraktiv macht ist unter anderem seine Knappheit. Was sind maximal 21 Millionen Bitcoins gegen die von Zentralbanken geschaffenen Billionen von Euro, Dollar und Yen? Verstärkt wird das Argument der Knappheit dadurch, dass ein großer Teil der geschürften Bitcoins für immer verloren geht. Analysten schätzen, dass dies bei bis zu 20 Prozent aller erzeugten Bitcoins der Fall ist, weil Zugangsdaten vergessen oder Festplatten zerstört wurden.

Bitcoin-Verfechter sehen den Bitcoin nicht nur als mögliches zukünftiges Zahlungssystem, sondern auch Alternative zu Gold. Das Blockchain-Ökosystem wächst rasant, und es werden Parallelen zu den Anfängen des Internets vor 20 Jahren gezogen. Die Nachfrage bei vermögenden Kunden steigt, sodass institutionelle Anleger wie Grayscale immer größere Mengen an Bitcoins kaufen. 

Auch für Unternehmen wird die Geldanlage in Bitcoin immer interessanter. Unternehmen wie Microstrategy, Square und Tesla haben bereits Teile ihrer liquiden Mittel in Bitcoin investiert. Gut möglich, dass weitere Unternehmen nachziehen und dem Kurs weitere Schubkraft verleihen. 

Wie können Anleger in den Bitcoin investieren?

Wer Bitcoins direkt kaufen möchte, kann das über Handelsplattformen im Internet tun. Auch wenn einige dieser Plattformen sich als Kryptobörsen bezeichnen, bedeutet das nicht, dass es sich um staatlich regulierte Börsen wie etwa die Börse Frankfurt handelt. Es ist bereits mehrere Male passiert, dass Hacker Plattformen und Accounts der Nutzer gehackt und die Bitcoins gestohlen haben. Um das zu vermeiden, können Anleger die gekauften Bitcoins auf ein sogenanntes Wallet speichern. Ein Wallet kann man sich wie einen digitalen Geldbeutel vorstellen, in dem der Private Key, also der Zugang zu den eigenen Bitcoins, gesichert wird. Den Code darf man auf keinen Fall verlieren, weil sonst auf die Bitcoins nicht mehr zugegriffen werden kann.

Eine andere Möglichkeit, in Bitcoins zu investieren, sind sogenannte ETNs (ETN steht für Exchange Traded Notes). Mit diesen Wertpapieren, welche die Kursentwicklung des Bitcoin 1:1 widerspiegeln, erwirbt der Anleger die Kryptowährung indirekt und vermeidet damit das Risiko, gehackt zu werden oder den Code für sein Wallet zu verlieren. Zudem muss er sich nicht mit Themen wie Beschaffung und Verwahrung auseinandersetzen. Rechtlich gesehen sind ETNs Inhaberschuldverschreibungen;  sie werden nicht als Sondervermögen geführt und tragen wie Zertifikate ein Emittentenrisiko. Anleger sollten daher darauf achten, dass ETNs, in die sie investieren wollen, vom Emittenten physisch (durch Bitcoins) oder zumindest synthetisch (durch Swapgeschäfte) besichert sind. Dies kann der Anleger im Basisinformationsblatt des Produkts nachlesen. Dort ist auch die Verwaltungsgebühr ausgewiesen, die der Emittent für die Beschaffung und Verwahrung der zugrunde liegenden Kryptowährungen berechnet. Diese beläuft sich bei Krypto ETNs auf ca. 1,5 bis 2,5 Prozent pro Jahr. Die Consorsbank bietet ihren Kunden eine Reihe solcher ETNs an.

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