ServiceBeratung-PSD2
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Das bringt PSD2 für Sie Neuerungen im Zahlungsverkehr

  

Ziel von PSD2 (Payment Service Directive) sind einheitliche Regeln im europäischen Zahlungsverkehr. Mit PSD2 soll der Verbraucherschutz gestärkt und die Sicherheit erhöht werden. Zusätzlich werden gleiche Wettbewerbsbedingungen für Banken und Nichtbanken geschaffen. Erste Änderungen sind bereits im Januar 2018 erfolgt. Zum Beispiel: 
 

  • die Senkung der Haftungsgrenzen für Kontoinhaber von 150 Euro auf 50 Euro (z.B. bei Kreditkartenmissbrauch
    oder Online-Banking-Betrug)
  • der Wegfall von Extra-Entgelten bei Zahlungen mit der Kreditkarte (z.B. bei Bezahlung von Flugtickets
    mit Kreditkarte im Internet)

Die Ziele der PSD2-Richtlinie

    

Icon Sicherheit

Noch mehr Sicherheit beim Online-Banking

  • Der Login erfolgt jetzt immer 2-stufig. Sie geben zusätzlich zu Kontonummer und PIN noch eine TAN ein. Dies wird auch starke Kunden-Authentifizierung genannt.
  • Die TAN wird an den Inhalt der Transaktion (z.B. Betrag und IBAN des Empfängers) gekoppelt. Dadurch ist eine TAN auch wirklich nur für diese Transaktion verwendbar.
  • Automatische Abmeldung aus dem Online-Banking
    Bisher wurden Sie aus Sicherheitsgründen nach mindestens 30 Minuten Inaktivität automatisch aus dem Online-Banking ausgeloggt. Ab dem 9. September 2019 findet der automatische Logout bereits nach fünf Minuten Inaktivität statt.
  • Gleichzeitig haben wir das neue TAN-Verfahren Consorsbank SecurePlus eingeführt. Ein Sicherheitsstandard der neuesten Generation mit modernen Verschlüsselungstechniken.

    

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Höherer Verbraucherschutz

  • Drittdienstleister wie Zahlungsauslöse- oder Kontoinformationsdienste unterliegen nun auch der staatlichen Kontrolle.
  • Die Prüfung und Zertifizierung erfolgt nach strengen Anforderungen durch die Finanzaufsichtsbehörde (BaFin).

    

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Mehr Transparenz

  • Mehr Überblick für Sie bei der Nutzung von Drittdienstleistern. 
  • Einfache Handhabung und Kontrolle durch eine übersichtliche Verwaltungsseite im Konto-/Depotzugang.

Das bedeutet für Sie als Bankkunden

Ab September 2019 erhöhen wir den Schutz im Online-Banking noch weiter. Mit der 2-Faktor-Authentifizierung (2-stufiger Login) melden Sie sich mit mindestens zwei voneinander unabhängigen Faktoren an. Das ist heute bereits so, wenn Sie online Überweisungen aufgeben. Konkret heißt das, dass künftig zusätzlich zu Kontonummer und PIN (Wissen) ein weiterer Faktor erforderlich ist.

Pin

Wissen (z.B. PIN und Kontonummer)

Mobile Devices

Besitz (z.B. Ihr Smartphone)

Biometrie

Biometrie (z.B. Fingerabdruck)

Neue Standards für Finanzdienstleister

In Zukunft unterliegen nicht nur Banken sondern alle Anbieter von Zahlungsverkehrsdienstleistungen einer einheitlichen Kontrolle. Damit stellt der Gesetzgeber sicher, dass nur seriöse Anbieter hinter den Diensten stehen.

Wenn Sie solche Dienste in Anspruch nehmen wollen, benötigen diese Anbieter dafür Ihre ausdrückliche Zustimmung.

  • Dienstleister können Zahlungsauslöse- oder Kontoinformationsdienste sein.
  • Zahlungsauslösedienste nutzen Sie, wenn Sie Online-Käufe z.B. direkt mit einer sofortigen Überweisung beim Händler abwickeln.
  • Kontoinformationsdienste nehmen Sie bspw. mit einer Finanz-App in Anspruch, um verschiedene Bankkonten im Blick zu haben.

Wissenswert

Kann dann jeder Anbieter auf Ihr Konto zugreifen?

Natürlich nicht! Ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung kann niemand auf Ihr Konto zugreifen. Durch PSD2 werden mehr Sicherheit und Transparenz geschaffen.

Wie erhält ein Drittdienstleister Daten und Informationen zu Ihrem Konto?

Alle Banken richten gemäß der PSD2-Richtlinie eine Schnittstelle (API) für zertifizierte Drittdienstleister ein. Über diese API können die Dienstleister:

  • Informationen über Ihren Kontostand und Ihre Umsätze abrufen
  • Zahlungen veranlassen

Jeder Dienstleister benötigt dafür vorab Ihre Zustimmung. Sie können entscheiden, ob ein Dienstleister nur Informationen abrufen, Zahlungen veranlassen oder beides tun darf.

Woher wissen Sie, wem Sie diese Erlaubnis erteilt haben?

Eine Übersicht über die Zahlungsdienstleister, denen Sie eine Erlaubnis erteilt haben, finden Sie ab September 2019 in Ihrem Konto-/Depotzugang. Dort können Sie außerdem einsehen, für welche Art von Zugriff Sie Ihre Zustimmung erteilt haben. Die von Ihnen erteilte Erlaubnis können Sie hier auch jederzeit widerrufen.

Müssen Sie jetzt etwas tun?

Ja, bitte stellen Sie zeitnah auf unser neues Verfahren SecurePlus um. Alles Wissenswerte dazu finden Sie hier: www.consorsbank.de/secureplus.

Welchen Einfluss hat PSD2 auf den Service „Multibanking“?

Spätestens mit der Umsetzung der zweiten Stufe von PSD2 werden alle Banken ihren Login um einen zweiten Faktor ergänzen. Das betrifft auch den Service „Multibanking“. Dieser Service nutzt den Informationsaustausch zwischen Banken und ermöglicht die Darstellung von Konten fremder Banken innerhalb der Kontenübersicht der Consorsbank.

Aktuell arbeiten die Banken hierbei an individuellen Lösungen bzw. haben diese bereits eingeführt. Ein Standardverfahren für den Login und die Weitergabe von Kontoinformationen gibt es aktuell nicht. Bis wann sich diese Situation ändert, können wir noch nicht absehen. Bis dahin wird der Service „Multibanking“ eingestellt.

Wir sind für Sie da: 0911 - 369 30 00 (Halten Sie als Kunde bitte Ihre Kontonummer bereit.)

0911 - 369 30 00 Schreiben Sie uns