Wertpapierhandel-Risikomanagem
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Unterschiede zwischen Finanzinstrumenten und Bankeinlagen

Aufgrund gesetzlicher Vorgaben sind Banken dazu verpflichtet ihre Kunden über die Unterschiede eigener Finanzprodukte (z.B. Emissionen der BNP Paribas Gruppe) in Bezug auf Bankeinlagen zu informieren.

Zu den Finanzprodukten/-instrumenten zählen in Deutschland:

  • Wertpapiere (z.B. Aktien, Anleihen, Fonds, Genussscheine, Optionsscheine, Zertifikate)
  • Geldmarktinstrumente (Forderungen, die keine Wertpapiere sind, aber gehandelt werden, etwa Schuldscheine)
  • Derivate im Sinne des WpHG (Termingeschäfte)
  • Rechte auf Zeichnung von Wertpapieren
  • sonstige Instrumente, die an einem organisierten Markt im Inland oder der EU zugelassen sind

 

Bankeinlagen sind Bankguthaben unserer Kunden wie z.B. Giro-, Tagesgeld- oder Festgeldkonten.

In der folgenden Darstellung sind die typischen Produktgruppen in einem Koordinatensystem dargestellt – in den Dimensionen Rentabilität, Sicherheit und Liquidität . Dabei fällt auf, dass die Bankeinlage ganz unten angeordnet ist – d.h. sie besitzt gleichzeitig maximale Sicherheit und maximale Liquidität.

Unterschied Finanzinstrumente zu Bankeinlagen

Weitere Interpretationsmöglichkeiten:

  • priorisiert man seine Anlage auf „Sicherheit“ muss man i.d.R. Zugeständnisse in puncto „Liquidität“ und „Rentabilität“ machen.
  • legt man großen Wert auf eine hohe „Rendite“, ist – in Bezug auf den Risiken des Marktes – mit Wertschwankungen bzw. Verlusten zu rechnen.
  • Bankeinlagen stellen dabei ein Basisprodukt mit hoher Sicherheit und Liquidität – allerdings niedriger Rentabilität – dar.

      

Mit den drei Kriterien Sicherheit, Liquidität und Rentabilität haben Anleger eine gute Möglichkeit eine Anlageform zu beurteilen. Jeder Anleger entscheidet persönlich über das Verhältnis der drei Kategorien.

Betrachtet man Finanzprodukte in den zwei Dimensionen „Risiko“ und „Gewinnmöglichkeiten“ fällt auf, dass Bankeinlagen (wie etwa ein Tagesgeldkonto) zwar risikoarm, jedoch ohne Gewinnchancen ausgestattet sind. Mit der Bereitschaft Risiken für die Geldanlage zu akzeptieren steigen auch die Gewinnmöglichkeiten. Dabei liegen im mittleren Feld zunächst festverzinsliche Produkte (wie z.B.  Anleihen und Rentenfonds), dann Aktienpapiere und zuletzt – mit besonderen Gewinnmöglichkeiten, jedoch auch einem entsprechenden Risiko – Optionsscheine und Turbozertifikate.

Finanzinstrumente

Die tabellarische Übersicht zeigt alle relevanten Einzelinformationen. Über die Kategorien „Schutzniveau“, „Risiko“, „Rendite“ und „Liquidität“ kann man die unterschiedlichen Finanzprodukte einfach und direkt miteinander vergleichen.

Tabelle

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