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Sparen-Zertifikate
Sparen-Zertifikate

Anlagezertifikate Renditeschancen in jeder Marktlage

Mit Anlagezertifikaten können Sie in ganze Länder, Branchen oder bestimmte Themen investieren – auch regelmäßig als Sparplan.

  • wählen Sie aus rund 250.000 Anlagezertifikaten aus
  • wir bieten als Kommissionärin Produkte für fast jede Risikoneigung und jeden Anlagehorizont an
  • steigen Sie ab 25 Euro monatlich in einen Zertifikate-Sparplan ein

Testsieger Online-Broker 2017
  • Überblick

    Was ist ein Anlagezertifikat?

    Grundsätzlich handelt es sich bei Zertifikaten um „strukturierte Finanzprodukte“, die über derivative Eigenschaften verfügen bzw. aus verschiedenen Finanzinstumenten zusammengebaut wurden, um besondere Auszahlungsprofile und Produkteigenschaften zu erhalten.

    Mit dem Einsatz eines Zertifikats können Anleger von der Entwicklung eines bestimmten Basiswertes profitieren. Der Basiswert kann eine Aktie, ein Aktienkorb, eine Anleihe, ein Index oder auch ein anderes Finanzprodukt sein. Der Anleger kann je nach Ausgestaltung des Produktes und Zertifikattyps von fallenden, steigenden und stagnierenden Kursen profitieren. So können Sie auch in schwierigen Marktlagen Renditen erwirtschaften.

    Formal gehören Zertifikate zur Anlageklasse der Inhaberschuldverschreibungen, bei welcher der Inhaber des Zertifikats als Gläubiger und die ausgebende Bank (Emittent) als Schuldner in Erscheinung tritt.  Aus diesem Grund spielt das Ausfallrisiko des Emittenten eine wichtige Rolle (Emittentenrisiko).

    Wie profitiere ich als Anleger?

    Aufgrund der Vielzahl an möglichen Ausgestaltungen und unterschiedlichen Arten sind Zertifikate generell für fast jeden Anleger interessant. Sowohl für sicherheitsorientierte, als auch für risikoaffine Anleger gibt es eine Fülle an Anlagemöglichkeiten. Von Produkten mit voller Kapitalgarantie, über Anlagezertifikate mit Teilschutz und Sicherheitsbarriere bis zu hoch spekulativen Hebelzertifikaten, ist bei Zertifikaten nahezu alles möglich. Daher sollte man sich als Anleger vor dem Kauf über Funktionsweise und Risikostruktur des Zertifikats im Klaren sein,

    Starke Wertverluste des Basiswertes führen jedoch auch bei diesen Finanzprodukten zu deutlichen Kapitaleinbußen. Zudem ist das Kursverhalten, aufgrund komplexer Strukturen mancher Zertifikate, für Privatanleger nicht immer vorhersehbar.

    Haben Sie Fragen?

    Wir sind für Sie da: 0911 - 369 91 53 (Mo-Fr: 9:00 - 20:00 Uhr)

  • Zertifikate Typen

    Sie können über die Consorsbank Produkte für jede Marktphase, Risikoneigung und Ihre individuellen Anlageziele börslich und außerbörslich erwerben.

    Zudem bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, Aktienanleihen und Expresszertifikate bereits vor Einführung in den Handel zu Zeichnen. Beide Arten zählen zu den wichtigsten Zeichnungsprodukten der Gattung Zertifikate.

    • Aktienanleihen

      Aktienanleihen sind mit einer festen Zinszahlung versehene Anlageprodukte, deren Art und Höhe der Rückzahlung von der Entwicklung der zugrundeliegenden Aktie abhängt. Die Auszahlung des vereinbarten Zinssatzes erfolgt in jedem Fall, unabhängig von der Kursentwicklung der betreffenden Aktie.

      Die Rückzahlung der Investition erfolgt zu 100% des Nominalwerts, wenn die Aktie zu einem festgelegten Stichtag oder in einem Beobachtungszeitraum einen zuvor festgelegten Wert (Kursschwelle / oder Barriere) nicht berührt oder unterschreitet.

      Wenn am festgelegten Stichtag oder im Beobachtungszeitraum der zuvor festgelegte Wert berührt oder unterschritten wird, erfolgt die Rückzahlung durch Lieferung von Aktien (Basiswert). Der Rückzahlungsbetrag richtet sich dann – je nach Ausgestaltung der Aktienanleihe – nach dem Bezugsverhältnis (physische Lieferung von Aktien) oder nach der Wertentwicklung der zu Grunde liegenden Aktie (Barausgleich).

      Ein Beispiel:

      Ein Anleger kauft eine Aktienanleihe im Wert von 10.000 Euro (100% des Nominalwerts). Zum Ende der Laufzeit erhält der Anleger hierfür eine Verzinsung in Höhe von 7 Prozent, also 700 Euro (vor Steuern). Diesen festen Zinsertrag erhält der Anleger in jedem Fall, unabhängig davon, wie sich der zugrundeliegende Basiswert der Aktienanleihe entwickelt.

      Wie die Rückzahlung der Aktienanleihe erfolgt, wird seitens des Emittenten festgelegt. Dieser entscheidet, ob dem Anleger das eingesetzte Kapital in Form des Nennwertes der Aktienanleihe zurückzahlt wird (hier im Beispiel 10.000 Euro) oder eine im Voraus festgelegte Anzahl an Aktien des Basiswertes (Bezugsmenge) geliefert wird. In unserem Beispiel liegt der Basispreis der Beispiel-Aktie bei 112,90 Euro. Die Bezugsmenge umfasst somit 88 Aktien (10.000 Euro/112,90Euro).

      Für welche Art der Rückzahlung sich der Emittent entscheidet ist abhängig von der Kursentwicklung des Basiswertes. Steigt der Kurs der Aktie über den Basispreis (z.B. auf 117,30 Euro) wird der Emittent dem Anleger den Nennwert der Aktienanleihe (im Beispiel in der Summe: 10.000 Euro) zurückzahlen, da dies für diesen günstiger ist, als 88 Aktien a 117,30 Euro zu liefern (10.322,40 Euro). Der Anleger erzielt somit einen Ertrag in Höhe der Zinszahlungen (700 Euro).

      Rückzahlung Nennwert

      Fällt der Kurs hingegegen unter den Basispreis (z.B. auf 95,80 Euro), wird der Anleger eingesetztes Kapital verlieren, da er in diesem Fall, statt dem Nennwert, die vereinbarte Menge an Aktien des Basiswerts zurückgezahlt bekommt. Diese Menge entspricht in unserem Beispiel einem Wert von 8.430,40 Euro (95,80 Euro * 88). Der Anleger realisiert in diesem Fall zunächst einen Verlust von 869,60 Euro (10.000 Euro – (8.430,40 Euro + 700 Euro)). Der weitere Verlauf ist dann abhängig von der Entwicklung der gelieferten und eingebuchten Aktien (Basiswert).

      Rückzahlung in Aktien

      Eignet sich für:

      Wertpapieranleger, die bis zur Fälligkeit der Aktienanleihe einen Seitwärtstrend oder eine moderate Abwärtsbewegung des Basiswerts erwarten.


      Wesentliche Vorteile:

      • Feste Zinszahlung, unabhängig von der Kursentwicklung der zugrundeliegenden Aktie (Basiswert).
      • Die große Auswahl an Aktien und Indizes bietet vielfältige Ausgestaltungsmöglichkeiten für Aktienanleihen.
      • Aktienanleihen sind an der Börse und im Direkthandel handelbar, dadurch können Anleger auch kurzfristig ihre Anlage zum aktuellen Börsenkurs zurückgeben.

      Wesentliche Nachteile:

      • Bei einer positiven Entwicklung des Basiswertes kann ein Anleger keine zusätzlichen Erträge realisieren. Als Ertrag erhält er nur die Zinszahlung.
      • Bei starkem Wertverlust im zugrunde liegenden Basiswert kann es für den Anleger zu Verlusten kommen.
      • Bei Insolvenz des Aktienanleihe-Emittenten besteht für den Halter der Aktienanleihe ein Verlustrisiko bis hin zum Totalverlust (Emittentenrisiko).
    • Expresszertifikate

      Expresszertifikate ermöglichen hohe Renditechancen kombiniert mit einem Sicherheitspuffer. Der Name Expresszertifikate leitet sich daraus ab, dass die Laufzeit des Zertifikates, unter bestimmten Bedingungen, bereits vorzeitig beendet werden kann. Der Besitzer des Expresszertifikates kann hierbei bereits nach einer Anlageperiode (z.B. 12 Monate) sein eingesetztes Kapital, zuzüglich einer zuvor festgelegten Prämie, zurückerhalten. Voraussetzung hierfür ist, dass der zugrunde liegende Basiswert ein bestimmtes Niveau (Tilgungsschwelle) zum Bewertungstag überschreite – oder unterschreitet – je nach Ausgestaltung.

      Mögliche Werteentwicklung

      Notiert der Basiswert unterhalb der sogenannten Tilgungsschwelle, verlängert sich die Laufzeit automatisch um eine weitere Periode (z.B. 12 Monate), bevor die beiden relevanten Werte zum nächsten Bewertungstag erneut miteinander verglichen werden. In bestimmten Ausgestaltungen werden die Kupons dabei aufaddiert.

      Liegt der Kurs des Basiswertes auch am Laufzeitende im negativen Bereich (also unter dem Startwert), sorgt der Sicherheitspuffer dafür, dass das Zertifikat zum Nominalwert zurückgezahlt wird. Die evtl. aufgelaufenen Kupons werden in diesem Fall jedoch nicht gezahlt. Verluste trägt der Anleger nur, wenn der Basiswert am Laufzeitende sogar unter dem Sicherheitspuffer liegt.

      Arten von Expresszertifikaten

      Zusätzlich zu der hier dargestellten Grundversion eines Expresszertifikates werden inzwischen zahlreiche Variationen an Expresszertifikaten von unterschiedlichen Emittenten angeboten. Der Anleger sollte bei der Produktauswahl daher unbedingt auf die unterschiedlichen Ausstattungsmerkmale der Zertifikate achten und in die Kaufentscheidung einfließen lassen. Zu den gängigsten Expresszertifikaten zählen unter anderem Easy- Expresszertifikat, Fix-Kupon-Expresszertifikat, Memory-Expresszertifikat, Multi-Expresszertifikat oder Relax-Expresszertifikat.
       

      Eignet sich für:

      Wertpapieranleger, die von einem seitwärts laufenden oder leicht steigenden Markt ausgehen

      Wesentliche Vorteile:

      • Attraktive Rendite auch bei Seitwärtsbewegungen des Basiswerts.
      • Teilweise Schutz vor finanziellen Verlusten aufgrund eines Sicherheitspuffers.
      • Chance auf vorzeitige Rückzahlung des investierten Kapitals.

      Wesentliche Nachteile:

      • Bei einer positiven Entwicklung des Basiswertes kann ein Anleger keine zusätzlichen Erträge realisieren.
      • Es besteht kein vollständiger Kapitalschutz.
      • Bei Insolvenz des Emittenten besteht für den Halter des Zertifikates ein Verlustrisiko bis hin zum Totalverlust (Emittentenrisiko).

  • Chancen & Risiken

    Chancen

    • Renditechancen in jeder Marktlage
    • Sie können mit geringem Kapitaleinsatz Anlagestrategien verfolgen, die sonst gar nicht oder nur mit hohem Aufwand möglich wären

    Risiken

    • Insolvenz des Emittenten kann bis zum Totalverlust der Anlage führen (sog. Emittentenrisiko)
    • Zertifikate schwanken im Wert; es können auch Verluste entstehen (sog. Kursrisiko)

    Die in der Vergangenheit erzielte Performance von Wertpapieren ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Bitte beachten Sie, dass Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen basieren, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können.Es kann zu Verlusten, bis hin zum Totalverlust kommen.

  • FAQ

    Was ist ein Derivat?

    Unter einem Derivat versteht man ein Finanzprodukt, dessen Performance von einem zugrundeliegenden Basiswert („Underlying“) abhängig ist. Der Basiswert kann sich, je nach Gestaltung des Zertifikats, aus verschiedenen Instrumenten (Aktien, Anleihen, Indizes, Rohstoffe, Währungswechselkurse, Zinsen plus Futures und Optionen) zusammensetzten.

    Welche Kosten fallen bei einer Zeichnung (Aktienanleihe/Expresszertifikat an?

    Bei einer Zeichnung fallen in der Regel keine zusätzlichen Gebühren an. Die Kosten werden bereits in den Ausgabekurs eingepreist. Unter Umständen kann aber auch bei einer außerbörslichen Zeichnung eine Ausgabegebühr anfallen.

    Was ist der Unterschied zwischen Zeichnung und Kauf?

    Bei einem Kauf (börslich/außerbörslich) erwirbt der Käufer ein Produkt, dass bereits in den Markt eingeführt ist. Der Preis wird am Markt durch Angebot und Nachfrage und finanzmathematische Formeln ermittelt. Im Gegensatz hierzu kann bei einer Zeichnung ein Produkt vor Markteinführung erworben werden. Bei einer Zeichnung fallen daher auch keine Ordergebühren an.

    Worin unterscheiden sich Hebelprodukte/Hebelzertifikate von Anlagezertifikaten?

    Hebelzertifikate unterscheiden sich von Anlagezertifikaten in der jeweiligen Handelsstrategie. Tendenziell werden Anlagezertifikate eher zum Vermögenaufbau genutzt. Der Anlagehorizont ist meist mittel- bis langfristig. Aufgrund des Chance/Risiko-Verhältnis werden Hebelzertifikate hingegen meist zur kurzfristigen Spekulation eingesetzt.

    Was versteht man unter Emissionstag und Fälligkeit?

    Der Tag, an dem ein Produkt erstmalig zum Kauf angeboten wird, nennt sich Emissionstag. Am Tag der Fälligkeit wird dem Inhaber des Produkts der ermittelte Auszahlungsbetrag (meist auf das Verrechnungskonto) gutgeschrieben.

    Was ist der Unterschied zwischen börslichem und außerbörslichem Handel?

    Im außerbörslichen Handel (OTC) fallen im Gegensatz zum börslichen Handel keine Handelsplatzgebühren an. Weitere Vorteile sind das Entfallen der Maklercourtage und die längeren Handelszeiten. Aufgrund der fehlenden Börsenaufsicht besteht im OTC-Handel jedoch ein geringerer Anlagerschutz.

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