Vater hebt Tochter in die Luft und beide lachen

Weltfrauentag - die Consorsbank Studie

Erfolgreich investieren ist kein Zufall

Frauen investieren heute häufiger in Wertpapiere als noch vor fünf Jahren – besonders junge Anlegerinnen treiben diese Entwicklung voran. Gleichzeitig bleibt der Vermögensunterschied zu Männern deutlich. Die aktuelle Consorsbank Auswertung zeigt jedoch: Beim langfristigen Anlageerfolg liegen Frauen leicht vorn. Die Daten machen sichtbar, welche Strategien wirken – und warum finanzielle Selbstbestimmung kein Bauchgefühl, sondern eine Frage guter Entscheidungen ist.


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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Frauen investieren erfolgreicher – trotz geringerer Mittel
  • Der Vermögensunterschied zwischen Männern und Frauen bleibt groß
  • Der Unterschied schmilzt – besonders junge Frauen treiben die Wandel
  • Frauen setzen verstärkt auf breite Streuung statt Einzelrisiken

Frauen investieren breiter

ETFs machen 35,9 % der Frauendepots aus – ein Zuwachs von über 10 Prozentpunkten seit 2021. Diese Streuung führte insbesondere im turbulenten Börsenjahr 2022 zu geringeren Verlusten und stärkte die langfristige Performance.
Das Diagramm zeigt die Depotzusammensetzung nach Wertpapierart in Prozent, unterteilt nach Frauen und Männern, für die Jahre 2025 und 2021. Für das Jahr 2025: Frauen: 47,30 % Aktien, 35,90 % ETFs, 11,70 % Fonds, 2,30 % Anleihen, 2,20 % Zertifikate, 0,60 % Sonstige. Männer: 55,50 % Aktien, 30,20 % ETFs, 8,30 % Fonds, 2,60 % Anleihen, 2,20 % Zertifikate, 0,90 % Sonstige. Für das Jahr 2021: Frauen: 55,50 % Aktien, 22,90 % ETFs, 17,50 % Fonds, 1,30 % Anleihen, 1,00 % Zertifikate, 1,80 % Sonstige. Männer: 62,20 % Aktien, 20,70 % ETFs, 12,00 % Fonds, 2,10 % Anleihen, 1,70 % Zertifikate, 1,30 % Sonstige. Das Diagramm verdeutlicht, dass sowohl bei Frauen als auch Männern Aktien den größten Anteil in den Depots einnehmen, wobei der Anteil bei Männern jeweils höher ist als bei Frauen. Die Zusammensetzungen ändern sich von 2021 zu 2025, insbesondere zugunsten von ETFs und Fonds bei Frauen.
Das Diagramm zeigt die Depotzusammensetzung nach Wertpapierart in Prozent, unterteilt nach Frauen und Männern, für die Jahre 2025 und 2021. Für das Jahr 2025: Frauen: 47,30 % Aktien, 35,90 % ETFs, 11,70 % Fonds, 2,30 % Anleihen, 2,20 % Zertifikate, 0,60 % Sonstige. Männer: 55,50 % Aktien, 30,20 % ETFs, 8,30 % Fonds, 2,60 % Anleihen, 2,20 % Zertifikate, 0,90 % Sonstige. Für das Jahr 2021: Frauen: 55,50 % Aktien, 22,90 % ETFs, 17,50 % Fonds, 1,30 % Anleihen, 1,00 % Zertifikate, 1,80 % Sonstige. Männer: 62,20 % Aktien, 20,70 % ETFs, 12,00 % Fonds, 2,10 % Anleihen, 1,70 % Zertifikate, 1,30 % Sonstige. Das Diagramm verdeutlicht, dass sowohl bei Frauen als auch Männern Aktien den größten Anteil in den Depots einnehmen, wobei der Anteil bei Männern jeweils höher ist als bei Frauen. Die Zusammensetzungen ändern sich von 2021 zu 2025, insbesondere zugunsten von ETFs und Fonds bei Frauen.

46,7 % der Frauen nutzen Sparpläne

Rund drei Viertel davon entfallen auf ETFs. Trotz geringerer jährlicher Sparsummen erzielen Frauen durch Konsequenz und Struktur überzeugende Ergebnisse.
Das Diagramm zeigt den Anteil verschiedener Wertpapierarten an Sparplänen, aufgeteilt nach Geschlecht und für die Jahre 2025 und 2021. Die Werte sind in Prozent angegeben. Für Frauen im Jahr 2025: 73,40 % ETFs 15,40 % Fonds 9,20 % Aktien 2,10 % Zertifikate Für Männer im Jahr 2025: 66,50 % ETFs 16,60 % Fonds 13,60 % Aktien 3,40 % Zertifikate Für Frauen im Jahr 2021: 68,40 % ETFs 21,80 % Fonds 8,00 % Aktien 1,80 % Zertifikate Für Männer im Jahr 2021: 61,40 % ETFs 21,90 % Fonds 13,30 % Aktien 3,50 % Zertifikate Das Diagramm zeigt, dass ETFs sowohl bei Frauen als auch Männern den größten Anteil an Sparplänen ausmachen. Fonds, Aktien und Zertifikate folgen in absteigender Reihenfolge. Daten für 2025 und 2021 sind jeweils einzeln dargestellt.
Das Diagramm zeigt den Anteil verschiedener Wertpapierarten an Sparplänen, aufgeteilt nach Geschlecht und für die Jahre 2025 und 2021. Die Werte sind in Prozent angegeben.  Für Frauen im Jahr 2025:  73,40 % ETFs 15,40 % Fonds 9,20 % Aktien 2,10 % Zertifikate Für Männer im Jahr 2025:  66,50 % ETFs 16,60 % Fonds 13,60 % Aktien 3,40 % Zertifikate Für Frauen im Jahr 2021:  68,40 % ETFs 21,80 % Fonds 8,00 % Aktien 1,80 % Zertifikate Für Männer im Jahr 2021:  61,40 % ETFs 21,90 % Fonds 13,30 % Aktien 3,50 % Zertifikate Das Diagramm zeigt, dass ETFs sowohl bei Frauen als auch Männern den größten Anteil an Sparplänen ausmachen. Fonds, Aktien und Zertifikate folgen in absteigender Reihenfolge. Daten für 2025 und 2021 sind jeweils einzeln dargestellt.

Junge Anlegerinnen holen deutlich auf

Der Blick auf die Altersstruktur zeigt eine klare Verschiebung: Während Frauen insgesamt noch in der Minderheit sind, investieren junge Frauen heute deutlich häufiger als noch vor fünf Jahren. In der Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen liegt der Frauenanteil bereits bei 42,0 %, bei den 25-Jährigen bis 35-Jährigen bei 37,1 %.
Ein früher Einstieg bedeutet mehr Zeit im Markt und erweitert den langfristigen Anlagehorizont. Der Wandel hat begonnen, auch wenn er sich noch nicht im Vermögen widerspiegelt.
Das Diagramm zeigt den Anteil von Wertpapierbesitzern in Prozent, unterteilt nach Alter und Geschlecht für die Jahre 2025 und 2021. Es gibt fünf Altersgruppen: 18–25 Jahre, 16–35 Jahre, 36–50 Jahre, 51–65 Jahre und ab 66 Jahre. Für jede Altersgruppe werden die Werte für Frauen und Männer separat dargestellt. 18–25 Jahre: 2025: Frauen 42 %, Männer 58 % 2021: Frauen 33,5 %, Männer 66,5 % 16–35 Jahre: 2025: Frauen 37,1 %, Männer 62,9 % 2021: Frauen 29,5 %, Männer 70,5 % 36–50 Jahre: 2025: Frauen 29 %, Männer 71 % 2021: Frauen 25,4 %, Männer 75,4 % 51–65 Jahre: 2025: Frauen 26,3 %, Männer 73,7 % 2021: Frauen 24,5 %, Männer 75,5 % ab 66 Jahre: 2025: Frauen 28,8 %, Männer 71,2 % 2021: Frauen 28,5 %, Männer 71,5 % In allen Altersgruppen besitzen Männer häufiger Wertpapiere als Frauen. Der Anteil der Wertpapierbesitzer steigt in fast allen Gruppen von 2021 zu 2025 bei den Frauen. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist bei den jüngeren Altersgruppen etwas geringer als bei den älteren.

Vermögen wächst – aber die Lücke bleibt

Frauen haben ihr durchschnittliches Wertpapiervermögen seit dem Tiefpunkt 2022 um 59 % gesteigert – ein deutlicher Zuwachs. Gleichzeitig wuchs das Vermögen der Männer im selben Zeitraum um 61,3 %.
Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt der Abstand groß. Ende 2025 liegt das durchschnittliche Depotvolumen von Frauen weiterhin mehr als 39.800 Euro unter dem der Männer. Die Zahlen machen deutlich: Eine höhere Beteildigung am Kapitalmarkt allein reicht nicht aus, wenn strukturelle Unterschiede bestehen bleiben.
Das Diagramm zeigt das durchschnittliche Wertpapiervermögen von Frauen und Männern in den Jahren 2021 bis 2025 in Euro. Frauen: 2021: 50.657 Euro 2022: 43.515 Euro 2023: 50.711 Euro 2024: 60.441 Euro 2025: 69.223 Euro Männer: 2021: 78.491 Euro 2022: 67.603 Euro 2023: 79.336 Euro 2024: 94.398 Euro 2025: 109.037 Euro In allen Jahren liegt das Wertpapiervermögen der Männer deutlich höher als das der Frauen. Beide Gruppen zeigen einen Anstieg ab 2023.

Performance entsteht in schwierigen Jahren

Über fünf Jahre liegen die jährlichen Renditen von Frauen und Männern meist nah beieinander. Der entscheidende Unterschied zeigt sich im bewegten Börsenjahr 2022: In der Phase starker Marktturbulenzen fiel der Verlust bei Frauen um 2,5 Prozentpunkte geringer aus.
Diese Resilienz erklärt, warum Frauen über den Gesamtzeitraum hinweg die bessere Performance erzielen – nicht durch höhere Risiken, sondern durch stabilere Strategien.
Das Diagramm zeigt die jährliche Depot-Performance von Frauen und Männern in Prozent für die Jahre 2021 bis 2025. Die Performance von Frauen ist durch eine lila Linie, die der Männer durch eine blaue Linie gekennzeichnet. Im Jahr 2021 lag die Performance bei Frauen bei 17,60 Prozent und bei Männern bei 17,20 Prozent. Im Jahr 2022 sank die Performance stark ab: Frauen erzielten –18,90 Prozent, Männer –21,40 Prozent. 2023 stieg die Performance wieder an: Frauen auf 13,10 Prozent, Männer auf 12,90 Prozent. 2024 erreichten Frauen 14,60 Prozent und Männer 13,60 Prozent. 2025 lag die Performance der Frauen bei 12,60 Prozent und der Männer bei 11,40 Prozent.
Das Diagramm zeigt die jährliche Depot-Performance von Frauen und Männern in Prozent für die Jahre 2021 bis 2025. Die Performance von Frauen ist durch eine lila Linie, die der Männer durch eine blaue Linie gekennzeichnet.  Im Jahr 2021 lag die Performance bei Frauen bei 17,60 Prozent und bei Männern bei 17,20 Prozent. Im Jahr 2022 sank die Performance stark ab: Frauen erzielten –18,90 Prozent, Männer –21,40 Prozent. 2023 stieg die Performance wieder an: Frauen auf 13,10 Prozent, Männer auf 12,90 Prozent. 2024 erreichten Frauen 14,60 Prozent und Männer 13,60 Prozent. 2025 lag die Performance der Frauen bei 12,60 Prozent und der Männer bei 11,40 Prozent.

Diese drei Faktoren machen den Unterschied

Icon Sparschwein mit Wertpapier daneben

Mehr Beteiligung, aber keine Gleichheit:

Der Vermögensabstand bleibt groß.

Icon Chart zur Darstellung eines steigenden Kurses

Breite Aufstellung als Vorteil:

Diversifikation wirkt stabilisierend.

Icon zwei Münzstapel mit Prozentzeichen oben drüber

Performance ist kein Zufall:

Geduld und Struktur zahlen sich aus.

Stimme aus der Consorsbank

„Ich würde mir wünschen, dass die Performance-Werte der Depots unserer Kundinnen noch mehr Frauen ermutigen, in die Geldanlage mit Wertpapieren einzusteigen. Der wachsende Anteil von vor allem jungen Frauen unter den Investoren zeigt, dass wir in der Gesellschaft auf dem richtigen Weg sind, aber noch lange nicht am Ziel. Finanzielle Selbstbestimmung sollte heute eine Selbstverständlichkeit sein.“

Svenja Weith
Head of Brokerage, Consorsbank

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Disclaimer


Die Ergebnisse basieren auf einer anonymisierten Auswertung von rund 1,5 Mio. Consorsbank Depots (2021–2025). 
Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.