01.06.2023 Lesezeit: ca. 5 Minuten
Aktiv gemanagte ETFs kombinieren aktives Fondsmanagement mit der Effizienz börsengehandelter Fonds. Sie bieten Anlegenden zusätzliche Möglichkeiten, Marktchancen zu nutzen und diversifizierte Anlagestrategien zu verfolgen.
Warum setzen Anlegende auf ETFs?
Was sind aktive ETFs?
Mehr Flexibilität
Höhere Chancen, höhere Risiken
Aktive ETFs ermöglichen Anlegenden den Zugang zu bestimmten Anlagechancen, die bei passiven ETFs nicht gegeben sind. Durch die aktive Suche nach Gewinnchancen bieten aktive ETFs potenziell höhere Renditen als passive ETFs. Dies gilt insbesondere in Märkten, in denen das Fondsmanagement eine überlegene Anlagestrategie erfolgreich umsetzen kann. Den potenziell höheren Renditen stehen jedoch auch höhere Risiken gegenüber. Die Performance hängt von den Anlageentscheidungen des Fondsmanagements ab. Eine große Herausforderung besteht darin, langfristig eine Outperformance gegenüber dem Markt zu erzielen. Aktive ETFs können daher in Abhängigkeit von ihrer Strategie langfristig niedrigere Renditeerwartungen haben als passive ETFs, die lediglich versuchen, die Performance eines zugrunde liegenden Index oder Referenzindex abzubilden.
Für aktiv Anlegende
Beispiele für aktive ETFs
Der ETF investiert hauptsächlich in Aktien aus Schwellenländern, ist aber nicht auf diese beschränkt. Das Fondsmanagement nimmt diejenigen Unternehmen in das Portfolio auf, von denen es das größte Potenzial erwartet, die Wertentwicklung des Referenzindex MSCI Emerging Market (Total Return Net) zu übertreffen. Dabei kann das Fondsmanagement Aktien ausschließen, die bestimmte ESG-Kriterien nicht erfüllen.
Übrigens: Mit einem Sparplan bei der Consorsbank ist ein Besparen von ETFs, Fonds und Aktien schon ab 10 Euro pro Monat möglich. Ein Sparplan lässt sich jederzeit verändern, pausieren oder beenden, sodass Sie flexibel bleiben.