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Wertpapierkredit Einfach Wertpapiere in Ihrem Depot beleihen

Mit einem Wertpapierkredit bleiben Sie flexibel. Nutzen Sie ihn für Ihre Trading-Ideen. Oder Sie erfüllen sich damit Ihre persönlichen Wünsche. Die Wertpapiere in Ihrem Consorsbank Depot dienen dabei als Sicherheit. So ein Kredit ist auch als Lombardkredit bekannt.

  • Zinsen: aktuell 5,40 % p. a. (effektiv 5,51 % p. a.)*
  • einfach und schnell online beantragen
  • flexible Rückzahlung ohne feste Raten
  • Zinsen zahlen Sie nur für den genutzten Betrag

Focus Money Bester Online-Broker

Schnell und einfach: So erhalten Sie Ihren Wertpapierkredit

Wenn Sie einen Wertpapierkredit beantragen möchten, benötigen Sie Folgendes:

  • ein Consorsbank Depot in Verbindung mit einem Verrechnungskonto
  • Wertpapiere im Depot, die als Sicherheit dienen, sog. beleihbare Werte

Ob Ihr Depot beleihbare Wertpapiere enthält, erkennen Sie am maximalen Verfügungsrahmen.

Sie brauchen keine Nachweise, weder zu Ihrem Gehalt noch zu Ihren Einnahmen und Ausgaben, wenn Sie einen Wertpapierkredit beantragen.

Sie möchten den Kredit neu beantragen oder Ihren Wertpapierkredit erhöhen?

Einfach online beantragen – in wenigen Schritten zum Wertpapierkredit

  1. Klicken Sie auf „Wertpapierkredit beantragen“. Loggen Sie sich nun im Konto-/Depotzugang ein.
  2. Füllen Sie das Online-Formular aus.
  3. Bestätigen Sie den Antrag mit einer TAN.
  4. Wir prüfen Ihren Kreditantrag.
  5. Unsere Antwort stellen wir Ihnen ca. 2 Tage später im OnlineArchiv ein.

Sie haben noch kein Wertpapierdepot?

In 3 Schritten zum eigenen Depot

Form
1. Einsteiger-Depot eröffnen

In 5 Minuten das Online-Formular ausfüllen. Consorsbank Kunden können direkt loslegen.

Legitimierung
2. Identität nachweisen

Direkt online per Videochat oder in der nächsten Post-Filiale legitimieren.

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3. Einloggen und loslegen

Im Anschluss erhalten Sie von uns Ihre Zugangsdaten und können loslegen.

        

Einsteiger-Depot eröffnen
  • Überblick

    Wenn Sie ein Wertpapierdepot bei der Consorsbank haben, können Sie auf Ihrem Verrechnungskonto auch einen Wertpapierkredit nutzen. Dieser funktioniert ähnlich wie ein Dispokredit auf dem Girokonto. Sie können dann Ihr Verrechnungskonto überziehen, um z.B. neue Trading-Ideen zu realisieren. Oder Sie erfüllen sich kleine und größere Wünsche.

    Voraussetzung für einen Wertpapierkredit

    • Sie haben in Ihrem Depot Wertpapiere, die als Sicherheit dienen können.
    • Solche Wertpapiere haben dann einen sogenannten Beleihungswert.

    flexible Rückzahlung – faire Zinsberechnung

    • keine feste Laufzeit oder Rate für die Rückzahlung
    • Kredit jederzeit ganz oder teilweise durch Überweisung zurückzahlen
    • Sie zahlen keine Gebühren
    • Zinsen zahlen Sie nur für den genutzten Betrag
    • Zinsen werden immer am Ende des Quartals auf Ihrem Verrechnungskonto abgerechnet

    Kreditsumme

    • Sie erhalten von uns einen Kreditrahmen. Dieser orientiert sich an den Beleihungswerten der Wertpapiere in Ihrem Depot. Er wird im Kreditvertrag festgelegt.
    • Wie viel von dem eingeräumten Kreditrahmen Sie nutzen können, hängt dann vom aktuellen Beleihungswert Ihrer Wertpapiere ab.
    • Sie entscheiden, wie und in welcher Höhe Sie den Wertpapierkredit nutzen.

    Repräsentatives Beispiel:
    Sie nehmen Ihren eingeräumten Wertpapierkredit von 10.000 Euro komplett in Anspruch. Dann zahlen Sie 1,53 Euro Zinsen täglich mit dem aktuell veränderlichen Sollzinssatz von 5,40 % p. a. (effektiver Jahreszins 5,51 %)*. Die Abrechnung der Zinsen erfolgt quartalsweise. Weitere Kosten und Gebühren fallen nicht an. Rückzahlungen sind jederzeit in beliebiger Höhe möglich.

    * Zinssatz variabel, gemäß Preis- und Leistungsverzeichnis sowie Kreditvertrag

  • Beispiele

    Praxisbeispiele

    Was muss ich tun, wenn sich der Kurswert meiner Wertpapiere verändert?

    Wenn sich die Kurse Ihrer Wertpapiere verändern, kann sich auch der Beleihungswert ändern. Steigt der Kurs eines Wertpapiers, erhöht sich auch der Beleihungswert. Ausnahme: Wir schätzen das Risiko für dieses Wertpapier höher ein. Dann kann sich der Beleihungswert auch verringern.

    Ein höherer Beleihungswert gibt Ihnen mehr Spielraum. Sie können dann auch einen höheren Kredit nutzen. Dies sehen Sie am maximalen Verfügungsrahmen im Konto-/Depotzugang.

    Beispiel wie sich der Beleihungswert verändern kann, wenn der Kurswert sinkt. Annahme: Der Prozentsatz für die Beleihung bleibt gleich.

    Wertpapiere im Depot, die mit 50 % beliehen werden
    Bisheriger Kurswert: 20.000 Euro, daraus ermittelter Beleihungswert 50 % von 20.000 Euro = 10.000 Euro
    Aktueller Kurswert: 18.000 Euro, daraus ermittelter Beleihungswert 50 % von 18.000 Euro = 9.000 Euro

    Aktuelle Nutzung des Wertpapierkredits = Sollsaldo auf Ihrem Verrechnungskonto: 10.000 Euro

    In diesem Fall müssen Sie 1.000 Euro auf Ihr Verrechnungskonto überweisen. Sie können auch Wertpapiere auf Ihr Depot übertragen, die als weitere Sicherheiten dienen können.

    Ausnahme: Wir schätzen das Risiko für dieses Wertpapier anders ein. Dann kann sich der Beleihungswert auch verändern.

    Was muss ich tun, wenn sich der Beleihungswert meiner Wertpapiere verändert?

    Unsere Risikoeinschätzung für einzelne Wertpapiere kann sich ändern. Das kann dazu führen, dass der Beleihungswert Ihres Depots steigt oder sinkt. Wie sich das auswirken kann, zeigen wir Ihnen an einem Beispiel:

    Kurswert der Wertpapiere im Depot: 10.000 Euro
    Bisherige Beleihung: 80 %, daraus ermittelter Beleihungswert 8.000 Euro
    Aktuelle Beleihung: 60 %, daraus ermittelter Beleihungswert 6.000 Euro

    Aktuelle Nutzung des Wertpapierkredits = Sollsaldo auf Ihrem Verrechnungskonto: 8.000 Euro
    D. h. Sie haben die Beleihung zur Zeit komplett ausgenutzt. Nun sinkt der Beleihungswert um 2.000 Euro.

    In diesem Fall müssen Sie 2.000 Euro auf Ihr Verrechnungskonto überweisen. Sie können auch Wertpapiere auf Ihr Depot übertragen, die als weitere Sicherheiten dienen können.

    Generell empfehlen wir Ihnen: Überprüfen Sie regelmäßig den maximalen Verfügungsrahmen im Konto-/Depotzugang. Nutzen Sie den aktuellen Beleihungswert nicht vollständig aus. Damit reduzieren Sie das Risiko, dass auf Ihrem Konto eine sogenannte Unterdeckung entsteht. So eine Unterdeckung müssen Sie kurzfristig ausgleichen. Den Sollsaldo können Sie durch Überweisung auf das Verrechnungskonto ausgleichen. Sie können aber auch den Beleihungswert Ihres Depots erhöhen. Dafür übertragen Sie ggf. weitere beleihbare Wertpapiere aus einem anderen Depot.

  • FAQ

    Was ist der Beleihungswert?

    Für jedes Wertpapier wird ein sogenannter Beleihungswert ermittelt. Dieser kann zwischen 0 und 80 % des Kurswertes liegen. Der Kurswert ist der aktuelle Wert eines Wertpapiers.

    Wie wird der Beleihungswert ermittelt?

    Viele Wertpapiere können als Sicherheit für einen Wertpapierkredit genutzt werden. Es gibt aber auch Wertpapiere, die risikoreicher sind und deshalb nicht beliehen werden. Dazu gehören z. B. Optionsscheine.

    Für jedes Wertpapier werden verschiedene Kriterien zur Bewertung herangezogen. Deshalb kann es auch innerhalb der gleichen Wertpapier-Kategorie zu unterschiedlichen Bewertungen kommen. Die hier genannten Beleihungswerte sollen Ihnen zur besseren Orientierung dienen:

    Beleihungswert Fonds: bis zu 80 %
    Beleihungswert Anleihe: bis zu 80 %
    Beleihungswert Aktien: bis zu 70 %
    Beleihungswert Zertifikat: bis zu 60 %
    Beleihungswert physisches Gold im Consorsbank Depot: bis zu 40 %

    Andere Wertpapiere z. B. Optionsscheine, Hebelzertifikate werden nicht beliehen.

    Unsere Risikoeinschätzung für einzelne Wertpapiere kann sich ändern. Das kann dazu führen, dass der Beleihungswert Ihres Depots steigt oder sinkt. Deshalb sollten Sie regelmäßig Ihren „maximalen Verfügungsrahmen“ im Konto-/Depotzugang prüfen, wenn Sie Ihr Verrechnungskonto überzogen haben. Dann können Sie rechtzeitig auf Veränderungen reagieren.

    Woran erkenne ich, ob meine Wertpapiere beliehen werden?

    Ob die Wertpapiere in Ihrem Depot als Sicherheit dienen können, sehen Sie am sogenannten maximalen Verfügungsrahmen.

    Was ist der maximale Verfügungsrahmen?

    Der maximale Verfügungsrahmen ist die Summe, die Sie auf Ihrem Verrechnungskonto für Überweisungen oder Wertpapierkäufe nutzen können.

    Wie wird der maximale Verfügungsrahmen ermittelt?

    Wir berücksichtigen folgende Bestandteile, wenn wir den maximalen Verfügungsrahmen ermitteln:

    • Ihr Guthaben auf dem Verrechnungskonto und ggf. dem dazugehörigen Tagesgeldkonto im Kontoverbund
    • den Beleihungswert Ihrer Wertpapiere
    • ggf. vorhandene Kreditverträge für Ihr Verrechnungskonto
    • offene Wertpapierkaufaufträge
    Wie hoch sind die Zinsen, die ich zahlen muss?

    Wenn Sie Ihr Verrechnungskonto überziehen (Sollsaldo), zahlen Sie Zinsen. Diese Zinsen werden immer nur für den Betrag und die Zeit berechnet, in der der Sollsaldo besteht. Deshalb werden sie auch Sollzinsen genannt. Es gibt 2 Arten von Sollzinsen und dadurch auch unterschiedliche Zinssätze:

    Zinssatz für eingeräumte Kredite
    Wenn Sie einen Kreditvertrag mit uns abgeschlossen haben, wurde in diesem die Summe Ihres Wertpapierkredits festgelegt. Solange Sie einen Sollsaldo haben, der innerhalb dieses Kreditrahmens liegt, zahlen Sie den Zinssatz für eingeräumte Kredite.

    Zinssatz für geduldete Überziehungen
    Wenn Ihr Sollsaldo über dem Kreditrahmen liegt, zahlen Sie für den darüber liegenden Betrag den Zinssatz für geduldete Überziehungen.

    Wie hoch diese Zinssätze aktuell sind, können Sie jederzeit im Preis- und Leistungsverzeichnis nachschauen.

    Was bedeutet Unterdeckung?

    Ihr Verrechnungskonto ist im Minus und hat damit einen Sollsaldo. Sie nutzen aktuell den Wertpapierkredit. Wenn jetzt der Beleihungswert Ihrer Wertpapiere sinkt, entsteht ggf. eine Unterdeckung. In diesem Fall fordern wir Sie auf, diese Unterdeckung auszugleichen. Sie können Geld auf das Verrechnungskonto überweisen. Oder Sie übertragen Wertpapiere in das Depot, die als Sicherheit dienen können.

  • Chancen & Risiken

    Chancen

    • Sie schließen einmal mit uns einen Kreditvertrag. Dadurch erhalten Sie einen Kreditrahmen, den Sie jederzeit nutzen können. Vorausgesetzt Sie haben Wertpapiere im Depot, die als Sicherheit dienen können.
    • Sie können Geld von Ihrem Verrechnungskonto überweisen, auch wenn aktuell nicht genügend Guthaben auf dem Konto besteht.
    • Sie können neue Wertpapiere kaufen, auch wenn das Guthaben aktuell nicht ausreicht. So können Sie flexibel und schnell auf Marktchancen reagieren. Wenn Sie Wertpapiere kaufen, können Sie entweder von einer positiven Entwicklung des Kurses profitieren oder von Ertragszahlungen z. B. Dividenden.
    • Erträge aus Ihren Wertpapieren erhalten Sie auf Ihr Verrechnungskonto. Durch dieses Guthaben wird der Kredit ganz oder teilweise ausgeglichen.

    Risiken

    • Wertpapiere können an Wert verlieren. Es kann dann passieren, dass der Beleihungswert geringer ist als der Sollsaldo auf Ihrem Verrechnungskonto. In diesem Fall können wir einen Ausgleich dieses Sollsaldos verlangen. Sie können dann entweder Guthaben auf das Verrechnungskonto überweisen. Als Alternative können Sie auch Wertpapiere übertragen, die als Sicherheit dienen können.
    • Wenn Sie auf Ihrem Verrechnungskonto eine Unterdeckung nicht fristgerecht ausgleichen, dann können wir den Kreditvertrag kündigen. Alternativ können wir auch Sicherheiten verwerten. D. h. Ihre Wertpapiere werden verkauft. Dadurch können auch Kursverluste entstehen.

     

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