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Zahl des Monats der Consorsbank

36 Prozent

... der Bundesbürger im Alter ab 18 Jahren besitzen Aktien in Form von Aktienfonds, Exchange Traded Funds (ETFs) auf Aktienindizes, Wertpapiersparpläne oder Einzelwerte. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und ein neuer Rekordwert in jüngster Zeit. Gegenüber dem Jahr 2017 beträgt das Plus satte 12 Prozentpunkte. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Aktion pro Aktie (siehe unten), für die im Juli und August 2021 ein repräsentatives Panel von 2000 Personen befragt wurde.

Der typische Aktienbesitzer hierzulande ist dabei ein Mann mittleren Alters. Der Befragung zufolge haben 45 Prozent der Männer, aber nur 27 Prozent der Frauen Aktien im Depot. Vor allem bei den 35- bis 44-Jährigen ist der Aktionärsanteil deutlich angestiegen und liegt jetzt mit 44 Prozent am höchsten von allen Altersgruppen.

Aktienbesitzer* in Deutschland

zdM-Aktienbesitzer

*Aktien = Aktienfonds, ETFs, Einzelwerte, Sparpläne

Fonds liegen vorne

Gleichwohl legen die Deutschen ihr Geld immer noch am liebsten auf ihr Girokonto (69 %) oder ihr Sparbuch (33 %). Allerdings verlieren diese beiden klassischen Anlagen beständig an Attraktivität. Im Vergleich zur Studie der Aktion pro Aktie aus dem Vorjahr sind es jeweils minus vier Prozentpunkte. 2019 waren es beim Girokonto noch 78 Prozent, beim Sparbuch 41 Prozent. 

Wer in Aktien investiert, tut dies am häufigsten in Form von Fonds, knapp gefolgt von Sparplänen und Einzelwerten. ETFs landen mit etwas größerem Abstand auf Rang vier, wenngleich sie in den vergangenen Jahren enorm an Popularität gewonnen haben.

Wertpapierbesitz nach Gattung

ZdM-Aktienbesitz

Ängste schwinden

Der Ruf von Aktien hat sich im Lauf der vergangenen Jahre deutlich verbessert. So sehen sie 35 % (Vorjahr 34 %) der Deutschen als gute Geldanlage. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als 2018. Nur noch neun Prozent halten sie für Zockerpapiere – nach zehn Prozent im Vorjahr. 2018 waren es 12 Prozent, 2014 sogar 18 Prozent der Befragten, die in Aktien ein Spielzeug für Zocker sahen. 

Auch Ängste werden Stück für Stück abgebaut. Im vergangenen Jahr hatte noch gut ein Viertel der Befragten ohne Aktien Angst, bei einem Aktienkauf Geld zu verlieren. In diesem Jahr war es nur noch gut ein Fünftel. Befürchtungen, die falschen Aktien zu kaufen, hatten 17 Prozent, im vergangenen Jahr waren es 20 Prozent. 

Corona-Krise trübt 

Sorgen bereitet allerdings nach wie vor die Corona-Pandemie. 14 Prozent der Befragten hatten auf Grund von Einkommenseinbußen in der Corona-Krise schlicht kein Geld übrig für den Einstieg in den Aktienmarkt. 13 Prozent haben Bedenken, dass die Renditen krisenbedingt sinken, 14 Prozent sind verunsichert angesichts der Wirtschaftskrise und der möglichen Folgen für die Aktienmärkte. 

12 Prozent der Befragten gaben allerdings auch an, im laufenden Jahr erstmals oder verstärkt in Aktien investiert zu haben. Im vergangenen Jahr, als die Corona-Pandemie im Frühjahr ausbrach, waren es sogar 17 Prozent der Umfrageteilnehmer, die erstmals oder mehr als bisher ihr Geld in Aktien anlegten. Die stärksten Triebkräfte dafür waren die niedrigen Zinsen und die günstigen Einstiegskurse an den Börsen nach dem Crash zu Beginn der Pandemie.

Gründe für erstmaliges oder verstärktes Aktieninvestment während der Corona-Krise

ZdM-Aktieninvestment

Beliebte Informationsquelle Bank

Wenn Aktienbesitzer nach Informationen suchen zum Thema Geldanlage, wenden sie sich am häufigsten an ihre Bank. Die zweitbeliebteste Quelle sind Fachzeitschriften zum Thema Finanzen. Weniger angesagt sind unterdessen Berater und soziale Medien. Wobei es bei Letzterem deutliche Unterschiede in den verschiedenen Altersgruppen gibt. So ziehen bei den 18- bis 34-Jähringen rund ein Viertel der Befragten auch aus Facebook, Instagram & Co. Anregungen und Informationen für ihre Investments, während dies bei den 55-Jährigen und älteren weniger als 5 Prozent tun.

Informationsquellen zur Geldanlage von Aktienbesitzern

ZdM-Informationsquellen

Aktion pro Aktie

„Pro Aktie“ ist eine Aktion führender deutscher Direktbanken. Consorsbank, comdirect bank, flatexDEGIRO und ING machen sich mit der Initiative stark für eine bessere Aktienkultur in Deutschland. Studien, Bildungsangebote, Veranstaltungen, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit sowie der Tag der Aktie am 29. Oktober 2021 leisten einen Beitrag dazu, das Thema stärker in den Köpfen der Deutschen zu verankern und einen vorurteilsfreien und aufgeklärten Umgang mit dem Thema Aktie zu fördern. Auf der Website der Aktion findet sich auch der Gesamtband der aktuellen Studie „Aktienkultur in Deutschland“ zum Download.

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